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Französisch lernen mit Sprachkursen an der Volkshochschule (VHS)

6 Kommentare

Die Zeit an der Schule/Universität bietet auch immer die Gelegenheit Sprachkenntnisse zu erwerben. Doch auch in der Zeit danach wollen oder müssen viele Menschen ihre Sprachkenntnisse ausbauen und festigen. Häufig sind berufliche Gründe ausschlaggebend. Während man in der Zeit der schulischen Ausbildung immer feststand, wie und wo man lernt, muss man nun zwischen verschiedenen Lernformen und Angeboten wählen.

Die Volkshochschule (VHS) stellt eine Möglichkeiten dar. In diesem Artikel werde ich Vorteile aber auch mögliche Nachteile der VHS zeigen sowie Tipps zur Wahl eines Französisch-Sprachkurses geben.

Einige Infos zu Volkshochschulen

Volkshochschulen sind gemeinnützige Einrichtungen, die auf dem Gebiet der Weiterbildung tätig sind. Auch wenn viele Volkshochschulen in Verbänden zusammengeschlossen sind, so ist doch jede Volkshochschule eigenständig.

Fremdsprachen sind ein bedeutender Teil des Angebotes der VHS. Oft haben die Lernenden einer Sprache die Wahl zwischen mehreren Kursen, die sich in inhaltlichem Schwerpunkt und Schwierigkeitsgrad unterscheiden.

Mögliche Vor- und Nachteile des Lernens an der VHS

Durch die Eigenständigkeit der Volkshochschulen ist es nur schwer möglich allgemein gültige Aussagen zu der Qualität der Sprachkurse und damit auch zum Lernerfolg zu treffen. In meinen Augen hängt diese stark von der jeweiligen Volkshochschule und insbesondere auch vom Kurslehrer ab. Daher  sollte man sich im Voraus gut über die Angebote informieren (siehe unten „Tipps zur Auswahl einer Volkshochschulen und eines Sprachkurses“).

Trotz der großen Unterschiede zwischen den einzelnen Volkshochschule, kann man einige (mögliche) Vor- und Nachteile festhalten.

Zu den Vorteilen zählen:

  • Die Kurse an der VHS sind im Vergleich zu privaten Sprachschulen deutlich günstiger.
  • Durch die große Verbreitung der Volkshochschulen in ganz Deutschland entfällt meist eine zeitaufwendige Anreise zu den Sprachkursen.

Mögliche Nachteile sind:

  • Viele Fremdsprachen-Lehrer an der Volkshochschule sind keine Muttersprachler. Das kann ein Nachteil sein, bspw. weil der Lehrer dann auch die Kultur des entsprechenden Landes nicht so gut kennt wie ein Muttersprachler.
  • Die Anzahl der Personen in einem Sprachkurs ist an der VHS im Vergleich zu privaten Sprachschulen in der Regel höher.

Tipps zur Auswahl einer Volkshochschulen und eines Sprachkurses

In meinen Augen lohnt es sich, das Angebot der VHS einmal näher unter die Lupe zu nehmen.
Wenn du Informationen zu den Sprachkursen einholst, solltest du dabei folgende Punkte im Auge behalten:

  • Was sind deine persönlichen Lernziele? Willst du bspw. vor allem viel in Französisch kommunizieren oder soll der Schwerpunkt auf der Landeskunde liegen? Findest du deine Lernziele in der Beschreibung des Kurses wieder?
  • Wie groß ist die Gruppe? Kannst du dir vorstellen, dass du bei dieser Größe deine Lernziele erreichen kannst? Dies ist gerade in Kursen relevant, in denen der Schwerpunkt auf der aktiven Anwendung der Sprache liegt (z.B. Konversationskurse).
  • Wer sind die Kursteilnehmer? Welche Lernziele haben diese? In der Regel finden die Sprachkurse nicht zum ersten Mal statt, so dass es Erfahrungswerte gibt. Versuche einen Kurs zu finden, in dem deine Lernziele mit denen der anderen Teilnehmer übereinstimmen.
  • Welche Qualifikationen besitzt der Kurslehrer? Ist er Muttersprachler?
  • Wird von der VHS eine persönliche Beratung angeboten? Gibt es (Online-) Einstufungstests?
  • Kennst du Personen, die bereits einen Französisch-Kurs an der VHS absolviert haben und die dir einen bestimmten Kurs oder Lehrer empfehlen können?

Diskussion und Austausch

 

Ich möchte euch bitten eure Meinungen imd  Erfahrungen mit Französisch-Sprachkursen an der VHS in einem Kommentar mitzuteilen. Ebenso freue ich mich über Ergänzungen und Kritik zu diesem Beitrag. 

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6 Kommentare bisher ↓

  • 1 acb // 25. Juni 2009 at 06:58

    Ich glaube, man sollte sich nicht allzusehr auf den „Muttersprachler“ Aspekt fixieren — in meiner Erfahrung ist es wichtiger, dass die Lehrer didaktisch versiert sind, dass die Lehrmethoden auch mal variieren (aber nicht zum Selbstzweck ausarten), dass (z.B. im Konversationskurs) der Lehrer nicht zu viel redet. (Kann einem alles mit Muttersprachlern auch passieren!)
    Ich belege schon sehr lange Kurse an verschiedenen VHS und war eigentlich immer zufrieden (und wenn nicht, hat die VHS ein offenes Ohr für Verbesserungsvorschläge).
    Übrigens: Gruppengröße ist oft nur am Beginn des Semesters ein Problem — weil die Kurse so wenig kosten, hat man oft einen deutlichen Teilnehmerschwund!

  • 2 Leconte // 25. August 2010 at 14:34

    Also , ich bin Franzose und lebt in Deutschland seit 10 Jahren , und ich habe persönnlich Deutsch gelernnt in Deutschland mit sein Kultur und das hat super gut Geklappt , aber mit Persönnlich erfahrung wurde ich nie , Deutsch lernnen mit ein Französe als Lehrer , aber mit ein Deutsch lehrer ; Muttersprachler sind Wichtig , Sonnst ,wie kann mal voll in die sprache Konzentriert werden ohne die kulture von dem land dahinter , es ist Absurde und nutzen los.

  • 3 LoLa // 22. September 2010 at 15:28

    Ich finde das dieser Kurs nichts für kinder ab 12 iist den er ist tarsächlich sher schweer!!“(

  • 4 multikulinaria // 25. September 2010 at 14:57

    Ich belege gerade den 2. Teil des Französisch-Anfängerkurses an einer Berliner VHS und bin bisher sehr zufrieden. Wir haben einen sehr netten Franzosen als Lehrer. Die Hemmschwelle, Fehler zu machen, ist relativ niedrig, da sein Deutsch auch recht unperfekt ist und man sich gewissermaßen verstanden fühlt.

    Die Gruppengröße halte ich allerdings für problematisch. Im ersten Kurs waren wir nur 5 Leute und damit öfter am Sprechen, als zu Beginn des 2. Kurses mit mehr als 10 Personen. Ich hoffe, die Zahlen regulieren sich noch etwas nach unten…

  • 5 Beau // 30. Dezember 2010 at 19:13

    Ach! Dieses schöne Forum! Der beste Wegweiser beim Lernen der französischen Sprache – online!

    Leider ist das Forum – une Belle au bois dormant („Die schlafende Schöne im Wald“, Charles Perrault, 1697)! Oder „Dornröschen“ (Brüder Grimm, 1812)!

    Der schöne Prinz Beau möchte Belle hiermit wachküssen – und Euch allen ein schönes Neues Jahr 2011 wünschen!

  • 6 Daniela G // 11. Juli 2011 at 18:07

    also ich weiss nicht ich denke schon auch, dass es wichtig ist mit Muttersprachlern zu lernen, weil man nur so wirklich viel vokabular lernt und auch die Grammatik richtig lernt. Ich stimme leconte zu….am besten man lebt auch noch im selben Land dann kriegt man auch die Kultur mit…ich kann euch nur Azurlingua empfehlen die haben eine Schule in Nizza…schaut mal rein falls ihr Lust habtFranzoesisch lernen

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